Unser Darm und das vegetarische Essen
- 13. Juli
- 7 Min. Lesezeit
Die grösste Arterie verläuft durch den Magen – und das ist kein Zufall! Hier findet der grösste Kampf zwischen Einheit und Dualität statt: um vereint und gleichzeitig geteilt zu sein. Es gibt kein anderes System in unserem Körper, das so intensiv mit sich selbst ringt, das sowohl für die Einheit, als auch für die Dualität arbeitet. Denn im gesamten Magen-Darm-System dreht sich alles ständig um das Vereinen und Auseinandernehmen, immer wieder vereinen und trennen. Ein faszinierendes Zusammenspiel! Und darum macht der Darm auch diese deutlichen Windungen, worüber wir im letzten Beitrag gesprochen haben.
Umstellung auf vegetarisches Essen
Wenn sich jemand entscheidet, Vegetarier zu werden, wird oft von einer Umstellungszeit von sieben Jahren gesprochen. Also über eine sukzessive Abnabelung des Fleischessens über 7 Jahre. Da der Körper physiologisch Zeit braucht, um sich anzupassen.
Doch das ist nicht immer so! Die Dauer der Umstellung hängt sehr stark davon ab, ob unser Körper bereits Erinnerungen an eine vegetarische Ernährung hat. Wenn jemand schon viele Inkarnationen als Vegetarier gelebt hat, benötigt dieser Körper nicht so viel Zeit für die Umstellung, weil die geistigen Erinnerungen an dieses vegetarische Essen noch im Darm gespeichert sind. In diesem Fall ist die Chance gross, in einem Moment des Lebens zu sagen: „Ok, jetzt werde ich Vegetarier“ und wir tun es einfach, weil wir uns - oft unbewusst - wieder an dieses Essen erinnern.
Hier ist die Zusammenarbeit der energetischen und genetischen Matrix, die welche wir im Beitrag: „Genetische - Energetische Matrix“ ausführlicher beschrieben haben - sehr interessant. Diese Erinnerungen an unser Essen und natürlich auch alle anderen Erinnerungen aus unseren Inkarnationen, werden nämlich von unserer energetischen Matrix an unsere genetische Matrix zur Verarbeitung weitergegeben. Und am Ende unseres Lebens werden die verarbeiteten Informationen aus unserer genetischen Matrix wieder zurück in unsere energetische Matrix geschickt. Ein wirklich faszinierender Kreislauf, um immer weiter wertvolle Informationen aufzunehmen und in unsere DNA zu speichern – für die nächste Inkarnation.
Wenn wir jetzt also in eine Familie hinein inkarnieren, nehmen wir alle Erinnerungen der letzten 6 Generationen dieser Ahnenlinie in uns auf. ALLE Erinnerungen - stellt euch das mal vor! Wir verarbeiten sie und geben sie verarbeitet wieder an unsere energetische Matrix für unsere nächste Inkarnation zurück.
Daher kann es sehr gut sein, dass eine Person in diesem Leben trotzdem die Erinnerung an vegetarisches Essen in sich trägt, auch wenn sie beispielsweise in den letzten 300 Inkarnationen selber nicht vegetarisch gegessen hat.
Denn schon bereits die Erinnerung aus den letzten 3 bis 4 Generationen unserer aktuellen Ahnenfamilie reichen, um die Idee des vegetarischen Essens trotzdem zu erhalten. Weil die letzten 3 bis 4 Generationen unserer Ahnenlinie es sich aus einer Armut heraus nicht leisten konnten Fleisch zu essen. Es tut manchmal wirklich gut, etwas in unsere Geschichte etwas zurückzuschauen. Denn bis zum 17. - 18. Jahrhundert hat ein durchschnittlicher Mensch in Europa nur an Festtagen oder bei Feierlichkeiten Fleisch gegessen. Erst seit den Generationen nach dem 2. Weltkrieg und ganz besonders nach den 80er Jahren, hat die Fleischproduktion enorm zugenommen und deutet auf eine gefährliche Entwicklung hin.
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