Unsere Pilze und ihre Geheimnisse
- 30. März
- 10 Min. Lesezeit
Auf unserer Erde leben 360 unterschiedliche Pilzarten. Ja tatsächlich, da du hast richtig gelesen - 360 Arten. Aber natürlich kennen wir Menschen nur einen wirklich kleinen Teil dieser fantastischen Pilzwesen.
Südamerika, besonders das Amazonasgebiet, und auch die Arktis und Antarktis, beheimaten pflanzliche und tierische Wesen, welche wir überhaupt noch nicht kennen. Dazu gehören sogar Arten, die wir für ausgestorben halten.
Pilze sind wichtig und werden in unserer nahen Zukunft – in unserer Nahrungskette, in unseren therapeutischen Möglichkeiten und mit ihren Kräften - einen enorm wichtigen Stellenwert einnehmen. Es stimmt, sie nehmen viel Schwermetalle auf. Aber sie verarbeiten diese auch sehr schnell. Und zwar innerhalb von 48 – 72 Stunden. Das sollten wir wissen. Das bedeutet, dass sie für uns vielleicht einmal lebenswichtig sein könnten.
Seit 40 Jahren sind die Pilze ein grosses Thema, aber viele von uns haben nicht wirklich verstanden, welche therapeutische und physiologische Kräfte sie in sich tragen. Und hoffentlich - in den nächsten Jahren - wird es ein ganz besonderer Beruf geben, die Myko-Küche, der Myko – Koch. Hoffentlich! Immer mehr Leute schwenken zu einer vegetarischen oder veganen Ernährung um. Hier sollten wir den Pilzen unbedingt einen grossen Platz einräumen.
Natürlich sind die frei wachsenden Pilzwesen stärker als die gezüchteten. Doch die gezüchteten Pilze verarbeiten die Schwermetalle auch, einfach etwas langsamer. Sie benötigen dafür also eher 72 Stunden statt 48. Wichtig ist, dass sie während der Regeneration im Myzel-Netz verbunden bleiben. Wenn sie davon getrennt sind, funktioniert die Regulierung nicht mehr. Aufgrund dieser natürlichen Regeneration sind es die einzigen Wesen, die aktuell bei uns unsterblich sind. Sie verarbeiten alles, sofern sie, wie gesagt, noch mit dem Myzel-Netz verbunden sind.
Pilze und ihr unterirdisches Netzwerk, das Myzel, gehören zu den faszinierendsten Organismen der Natur. Was wir beim Waldspaziergang als Fruchtkörper sehen, ist nur die Spitze des Eisbergs.
In Asien haben die Pilze besser überlebt, weil die Menschen dort näher mit der Natur zusammenlebten. Aber heute haben sie auch schon sehr viel von Europa übernommen.
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